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Das Klärwerk mit einer Ausbaugröße von 600.000 Einwohnerwerten wurde im Jahr 1980 als mechanisch-biologische Anlage in Betrieb genommen. Es ist in der Lage, eine Abwassermenge von bis zu 5,1 m³/s (bei Regenabfluss) zu reinigen. Der Trockenwetterzufluss zur Anlage beträgt im Tagesmittel etwa 1,3 m³/s.

Die Kläranlage verfügt in der mechanischen Stufe über ein Pumpwerk mit drei Förderschnecken, eine Rechenanlage mit Grob- und Feinrechen, einen belüfteten Langsandfang und acht Absetzbecken zur Vorklärung.

Die biologische Stufe besteht aus 24 Reaktions- und 4 Nachklärbecken. Eine feinblasige Flächenbelüftung sorgt hier für die Sauerstoffversorgung. Zur Behandlung und Entnahme der Phosphate sind der Biologie Vorratsbehälter und Dosiereinrichtungen für Chemikalien angegliedert.

Der anfallende Klärschlamm wird in drei Faulbehältern ausgefault. Das dabei anfallende Klärgas wird zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt. Die Schlammkonditionierung erfolgt mittels Polymeren. Der in Kammerfilterpressen entwässerte Schlamm wird in einer Trocknungsanlage zusätzlich so weit getrocknet, dass er aus Gründen der Kosten- und Entsorgungssicherheit den verschiedensten Verwertungs- und Entsorgungswegen zugeführt werden kann.

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