kanalsanierungDas Verbandsgebiet hat eine Größe von rund 650 km². Das Sammlersystem zur Übernahme und Ableitung der Abwässer von den Mitgliedsgemeinden weist eine Länge von etwa 140 km mit Rohrdurchmessern zwischen 25 cm und 4,00 m auf. Durch die Bemessung der Rohre auf einen relativ langen Zeitraum sind die Kanäle auf Jahre hinaus nicht voll ausgelastet. Hierdurch entstehen Reserven (Kanalstauraum), die teilweise auch zur Speicherung der durch Regenwetter hervorgerufenen Abflussspitzen genutzt werden.

Die Abwasserableitung aus dem Verbandsgebiet zu der vom Schwerpunkt Freiburg etwa 20 km Luftlinie entfernten Kläranlage ist überwiegend in freiem Gefälle durchführbar. Der am weitesten entfernte Punkt, der zur Kläranlage entwässert, ist die Mitgliedsgemeinde Oberried, von der das Abwasser einen Weg von etwa 40 km bis zur Kläranlage bei einem Höhenunterschied von fast 280 m in nur etwa 6 Stunden Fließzeit zurücklegt.

Die Verbandskanäle haben mittlerweile ein Alter von 20-40 Jahren. Ihrer Wartung und Pflege kommt deshalb steigende Bedeutung zu. Das Kanalnetz muss so dicht gehalten werden, dass weder Abwasser in den Untergrund infiltrieren kann noch umgekehrt Grundwasser in die Kanäle eindringt. Mitarbeiter des Verbandes und der Gemeinden leisten hier oft unter sehr unangenehmen, beengten und teils gefährlichen Bedingungen hochwertige Arbeit - im Interesse des Umweltschutzes, jedoch von der Öffentlichkeit oft unbemerkt.

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